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Schlüssel verloren oder ausgesperrt. Was tun?


Die folgende Situation kommt sicherlich vielen bekannt vor. Der Müll muss raus gebracht werden. Also schnell Schuhe und Jacke an, es sind ja nur ein paar Schritte bis zur Mülltonne. Doch dann passiert es. Mit einem spöttischen Schlag fällt die Tür ins Schloss und natürlich wurde das wichtigste nicht eingesteckt: der Schlüssel. Die meisten von uns würden in so einem Fall einen Schlüsseldienst anrufen. Dabei gibt es Alternativen zu dieser meist teuren Dienstleistung.

Aufgepasst beim Schlüsseldienst

Leider genießen Schlüsseldienste einen schlechten Ruf. Die meisten Menschen assoziieren damit Wucherpreise und schwarze Schafe. Da werden schonmal mehrere Hundert Euro für das Öffnen einer simplen Wohnungstür verlangt. Häufig kommen dann noch Kosten für die Anfahrt und Material hinzu. Außerdem gibt es viele unseriöse Schlüsseldienste, welche die Notlage Ihrer Kunden - oder besser gesagt Opfer - ausnutzen. Hier sind die besten Tipps, wie Sie schwarze Schafe ausfindig machen:

  1. Reisserische Namen im Telefonbuch
    Unseriöse Dienstleister nutzen of Namen mit A oder AA, um im Telefonbuch ganz vorne zu stehen. Schauen Sie also nach Diensten mit Eigenname und Adresse. Finger weg von 0190-Rufnummern.
  2. Mehrere Anbieter anrufen
    Auch wenn es Zeit kostet, spart es am Ende vielleicht viel Geld. Rufen Sie mehrere Dienstleister an und erkundigen Sie sich nach den Preisen. Fragen Sie nach dem Endpreis, zuzüglich Anfahrt und Mehrwertsteuer. Auch hier gilt: wenn Sie in einem Callcenter landen, legen Sie auf.
  3. Festpreis festlegen
    Vereinbaren Sie bereits am Telefon einen Festpreis. Im Idealfall haben Sie einen Zeugen dabei, um spätere Diskussionen bei der Zahlung zu vermeiden. Seriöse Schlüsseldienste nennen Komplettpreise. Laut Stiftung Warentest sollte eine Türöffnung ohne Zylindertausch maximal bis 100 € kosten.
  4. Die Arbeit begutachten
    Wenn der Schlüsselmonteur nicht von selbst fragt, ob die Tür nur zugefallen oder abgeschlossen ist oder der Schlüssel gar von innen steckt, sollten Sie stutzig werden. Immerhin entscheidet sich daran, wie die Tür geöffnet werden muss. Ist Sie zum Beispiel nur zugefallen, reicht normalerweise ein Draht, um sich Eintritt zu verschaffen. Geht der Monteur gleich mit einem Bohrer ans Werk, wird es im meisten Fall teurer und den Schaden an der Tür müssen Sie selbst tragen.
  5. Rechnung checken
    Überprüfen Sie die Rechnung, vor allem wenn Sie vorher einen Festpreis vereinbart haben. Außerdem gilt: wird die Tür nicht geöffnet, muss auch nicht bezahlt werden.

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Alternative Lösungen bei Schlüsselverlust

Inzwischen gibt es mehrere Schlüsselbringdienste auf dem Markt. Bei diesen können gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr Zweitschlüssel hinterlegt werden. Bei Verlust wird dann bei Anruf der Ersatzschlüssel vorbei gebracht oder kann abgeholt werden.

Eine weitere Alternative sind Schlüsselfundbüros. Bei der Registrierung erhält man einen Schlüsselanhänger, mit dem Hinweis, dass der Finder den Schlüssel in den nächsten Briefkasten werfen kann. Im Fundbüro wird dann der Schlüssel zugeordnet und an den Besitzer geschickt. Dieser Service ist mit 10 € bis 20 € für einen Mehrjahresvertrag recht günstig. Der Nachteil ist aber, dass es Wochen dauern kann, bis der Schlüssel wieder beim Besitzer ankommt.

Daher bieten die Dienstleistung keinen wirklichen Schutz vor dem Schlossaustausch, wenn ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann. Eine schnellere Alternative bietet beispielsweise der Onlineservice ProFindus. Durch Sticker, die nicht nur auf Schlüsseln sondern auch auf Mobiltelefonen, Laptops oder gar Kuscheltieren angebracht werden können, kommen Finder und Besitzer schnell in Kontakt. Darauf befindet sich nämlich die kostenlose Telefonnummer der Servicehotline des Dienstleisters. Dieser meldet sich beim Verlierer und informiert ihn darüber, wo und bei wem der verlorene Gegenstand abgeholt werden kann.

Versicherung kann vor hohen Kosten schützen

Bei Schlüsselverlust ist es auf jeden Fall ratsam, den Vermieter darüber zu informieren, vor allem wenn es sich um Schlüssel handelt, die für mehrere Türen in einem Mehrparteienhaus genutzt werden und zugeordnet werden können. Der Vermieter muss dann entscheiden, ob er die Schlösser austauschen möchte. Ist dieser entsprechend versichert, ist der Mieter in der Regel vor Kosten geschützt. Dabei ist zu beachten, dass die Versicherung prüfen kann, ob die Maßnahme überhaupt nötig ist.

Vor den entstehenden Kosten kann man sich auch als Mieter mit einer Versicherung schützen. Eine Hausratversicherung schützt in diesem Fall wenig, denn diese zahlt nur, wenn der Schlüssel gestohlen wurde. Ein Wohnungsschutzbrief hilft bei der Kostenübernahme zur Öffnung der Wohnung, übernimmt aber keine Kosten, wenn eine ganze Schließanlage ausgetauscht werden muss. Dabei können schnell Summen in den Zehntausenden entstehen. Eine Haftpflichtversicherung mit Schutz vor Schlüsselverlust kann für unter 100 € für die ganze Familie abgeschlossen werden. Damit sind in üblicherweise Schäden in Höhe von 10.000 bis 25.000 € abgedeckt.

Der Trick mit der Kreditkarte

Sicher jedermann bekannt und vielmals in Filmen gesehen: das Öffnen der Tür mit einer Kreditkarte. Wirklich zu empfehlen ist diese Maßnahme allerdings nicht. Zum einen funktioniert das nur mit Türen, die über einen älteren Schließmechanismus verfügen und die Tür muss lediglich ins Schloss gefallen und nicht abgeschlossen sein. Außerdem wird die Karte davon so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass sie danach wahrscheinlich unbrauchbar ist.

Letztendlich lässt sich sagen, dass eine der besten und vor allem kostensparendsten Vorkehrungen, die Sie treffen können, das Verwahren eines Zweitschlüssel bei einem Familienmitglied, guten Freund oder vertrauensvollen Nachbar ist.

Beides passiert schneller als man denkt: aus der eigenen Wohnung aussperren oder den Schlüssel verlieren. Ist es unbedingt nötig, einen teuren Schlüsseldienst zu rufen? Kommt die Versicherung für die Kosten auf? Wir haben die Antworten und die 5 besten Tipps, unseriöse Schlüsseldienste zu entlarven.

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