Umzugskosten in 6 Schritten planen – mit kostenlosem Download

Ein Umzug verschlingt oft viel mehr kosten, als man ursprünglich gedacht hatte. Damit dir das nicht passiert, solltest du dir breits im Vorfeld Gedanken über die wichtigsten Kostenpunkte machen und eine Kostenaufstellung erstellen, um deinen Umzug zu planen. Ob du mit einem professionellen Unternehmen umziehst oder dir einen Transporter mietest ist hier egal. Es geht vielmehr darum, deine Umzugskosten berechnen zu können und vorbereitet zu sein, falls einmal etwas nicht so läuft wie geplant. Oft ist einem nicht klar, dass eine Kostenübersicht nicht nur bares Geld, sondern auch viele Nerven sparen kann. Über Kosten die du eingeplant hast, musst du dir keine Sorgen mehr machen.

Neben unserer Umzugscheckliste geben wir dir hier auch eine Vorlage zur Budgetplanung in Excel und in .csv Format an die Hand, damit dein Umzug nicht nur bequem, sondern auch so günstig wie möglich verläuft.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Wofür brauche ich ein Umzugsbudget?
  2. Welche Kosten sollten mit eingeplant werden?
  3. Kostenlose Vorlage für dein Umzugsbudget
  4. So erstellst du ein Umzugsbudget in 6 Schritten
  5. Setze nun deinen Plan in die Tat um

Wofür brauche ich ein Umzugsbudget?

Um Umzugskosten zu sparen, musst du erst einmal wissen, welche Kosten auf dich zukommen werden. Daher empfiehlt es sich, sein vorhandenes Budget in einer Tabelle mit den geplanten Kosten gegen zurechnen. Mit einem Umzugsbudget gehst du daher deine Umzugscheckliste durch und planst die verschiedenen Ausgaben, die während deines Umzugs entstehen werden. Du kalkulierst ein Polster für ungeplante Ausgaben und behältst deine gesamten Kosten im Blick. Falls dann doch einmal ein unerwarteter Posten in deiner Übersicht auftaucht, wird dich dieser nicht ganz so hart treffen.

Welche Kosten sollten mit eingeplant werden?

  • Kosten vor dem Umzug: Dazu gehören Umzugsmaterialien (Kartons, Klebeband usw.), Reinigungsmittel, Lagerservices und mehr
  • Umzugskosten: Dazu gehören ein Miet-LKW oder ein professionelles Umzugsunternehmen wie z.B. Movinga, Versicherungen, Kinder- oder Haustierbetreuung, Bewirtung für Umzugshelfer, Lebensmittel usw.
  • Kosten nach dem Umzug: Dazu gehören Installations- / Einrichtungsgebühren von Telefon und Internet, der Kauf von Artikeln für das neue Zuhause, das Auffüllen deines Kühlschranks und vieles mehr
  • Unvorhergesehene Kosten: Dies ist zusätzliches Geld, das für ungeplante Ausgaben vorgesehen ist.

So erstellst du ein Umzugsbudget in 6 Schritten

Den kostenlosen Download unserer Vorlage für deinen Umzug findest du hier:

Umzugsbudget Vorlage_Excel Tabelle,

Umzugsbudget Vorlage_Google Sheets

  1. Erstelle zunächst eine Tabelle für dein Budget. Du kannst natürlich ganz old-school mit Bleistift und Papier starten, oder eine Excel-Tabelle am Computer erstellen. Mach es so, wie es für dich einfacher ist und am besten funktioniert.

  2. Erstelle als erste Spalte eine Kategoriespalte in deiner Budgettabelle. Füge dieser Spalte Unterkategorien wie “Umzugsmaterialien”, “Umzug”, “Installations- und Einrichtungsgebühren” hinzu, in denen du im nächsten Schritt die einzelnen Positionen aufführen kannst. Werde hier so genau wie möglich.

  3. Füge neben der Kategoriespalte zwei weitere Spalten für geschätzte und tatsächliche Kosten hinzu.

  4. Gib deine Kostenvoranschläge für jeden Posten an und addiere sie am Ende der Spalte.

  5. Nimm diese Zahl (deine Zwischensumme) und multipliziere sie mit 5% (.05). Dieser Betrag wird dein Notfallfonds sein. Addiere deine geschätzten Kosten mit dem Notfallfond, um dein Budget zu erhalten.

  6. Lege dir einen Ordner an, in dem du all deine Angebote, Kostenvoranschläge, Quittungen und anderen wichtigen Dokumente aufbewahren kannst. Das hilft dir organisiert zu bleiben und alle Dokumente, die zu deinem Umzug gehören, griffbereit zu haben. Wenn ein Angebot oder eine Rechnung höher (oder niedriger) ausfällt als erwartet, passe die entsprechende Spalte in deiner Budgetaufstellung an.

Es ist wichtig, dass du deine Aufstellung so aktuell wie möglich hältst. Nur wenn du deine Kosten im Blick hast, kannst du reell beurteilen, was du dir noch leisten kannst und was nicht. Gerade wenn es darum geht sich für das ein oder andere Möbelstück zu entscheiden, kann dir dein vorhandenes Restbudget sicherlich dabei helfen eine Entscheidung zu treffen.

Sei vorsichtig, deinen Puffer von 5% für Ausgaben zu nutzen, bevor der Umzug komplett abgeschlossen ist. Oft schleichen sich gegen Ende des Umzugs noch kleinere Posten auf deine Kostenliste, die auch bezahlt werden müssen. Hier ist es gut, wenn von deinem eingeplanten Puffer noch etwas übrig ist. So musst du dir darum keine Sorgen machen.

Setze nun deinen Plan in die Tat um

Beginne deine Kostenaufstellung mit einem kostenlosen Umzugsangebot von Movinga und lass dir deine Kosten durch einen unserer Umzugsexperten kalkulieren.

Durch unser deutschlandweites Netzwerk an professionellen Umzugsunternehmen können wir unseren Kunden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Gemeinsam mit der wiederholenden Qualitätsprüfung unserer Partner und regelmäßiger Kundenbefragungen können wir dir ein sorgenfreies Umzugserlebnis bieten. So kannst du dich zurück lehnen und schon jetzt auf dein neues Zuhause freuen. Denn am entspanntesten wird ein Umzug, wenn man das Planen und Schleppen den Profis überlassen kann.


Häufig gestellte Fragen:

Wer zahlt die Umzugskosten bei Eigenbedarfskündigung?

Bei einer Eigenbedarfskündigung werden die Umzugskosten vollständig vom Mieter getragen. Es bestehen daher keine Ansprüche auf Kostenersatz, wenn der Vermieter seinen Bedarf ausreichend begründet.

Was fällt unter Umzugskosten?

Umzugskosten sind im allgemeinen Umzugsmaterialien, Transportkosten, Reisekosten, Doppelmieten und ggf. Maklergebühren. Ziehen Sie aus beruflichen Gründen um, können Sie diese als Werbungskosten von der Steuer absetzen.